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Interview Marco de Berg: 12,5-jähriges Jubiläum

Am 1. Juli feiert Hafenmeister Marco sein 12,5-jähriges Jubiläum in der Marina. Ein schöner Moment, um kurz zurückzublicken, aber auch um nach vorwärts zu blicken. Denn ab 1. Oktober wird er zusammen mit Viola Schellevis die neue Leitung des Yachthafens übernehmen. Es ist ein besonderes Jahr für Marco.

Marco (54 Jahre alt) wurde in Rozenburg geboren, wuchs in Hellevoetsluis auf und kam als Teenager nach Herkingen. Er begann im Alter von 15 Jahren in der Metallfirma Leen van de Velde in Herkingen zu arbeiten und erledigte gelegentlich Aufgaben im örtlichen Jachthafen. Er genoss seine Arbeit, denn Marco ist mit Leib und Seele Wassersportler. Das hat er von seinem Vater bekommen, der immer ein Boot hatte. Als er die freie Stelle als Hafenmeister im Jachthafen Bruinisse sah, zögerte er keinen Moment. Unter dem Motto "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" bewarb er sich um die Stelle und wurde sofort vom Hafenmeister Simon de Boer und der damaligen Managerin Hetty de Vlieger eingestellt. Er wurde sofort eingestellt, weil er der einzige Bewerber war, der lachte und mit seiner Bewerbung Segelbilder schickte.    

Bei Marco vermischen sich Arbeit und Privatleben buchstäblich. Ihm selbst macht das nichts aus. "Ich lebe mit meiner Frau Petra am Hafen. Sie arbeitet seit 10 Jahren bei Visser Watersport, also auch im Hafen. Ich liebe die Tatsache, dass wir keine Reisezeit haben, und in meiner Freizeit arbeite ich oft auf meinem Boot hier im Hafen. Es ist buchstäblich unser Heimathafen".

Marco ist für die gesamte technische Wartung des Hafens verantwortlich. Er hält es für wichtig, dass alles funktioniert und reibungslos abläuft. Er sagt: "Ich bin gerne draußen und sorge dafür, dass alles funktioniert. Auch mit unseren Unternehmern. Es ist hier wie in einem Dorf, ich glaube, es ist ein wirklich lebendiger Hafen, hier ist immer etwas los. Auch der Kontakt mit unseren Gästen ist ein schöner Teil meiner Arbeit. Auf den Stegen tut man viel für die Menschen, man repariert etwas und unterhält sich. In den letzten Jahren habe ich so viele Menschen getroffen. Es hat sogar mich verändert. Früher war ich ein bisschen introvertiert, ein bisschen zurückgezogen. Diese Arbeit hat mich viel offener und sozialer gemacht".

In seiner Freizeit beschäftigt sich Marco hauptsächlich mit Angeln und Bootfahren. Und er renoviert sein neues Fischerboot. Sein Lieblingsplatz am Grevelingenmeer ist die Stampersplaat, der Ort, an dem regelmäßig Robben anzutreffen sind. Wenn er jemals die Gelegenheit bekommt, zieht er es vor, mit einem Super Van Craft oder einer Grand Banks zu segeln. "Ich finde, das sind schöne Boote mit einem klassischen Aussehen."

Ab 1. Oktober wird Marco zusammen mit Viola Schellevis für das Management des Yachthafens verantwortlich sein. Das findet er ziemlich aufregend. "Ich hoffe, dass wir unsere Pläne umsetzen können und dass wir die Ergebnisse am Ende des Jahres sehen werden. Glücklicherweise haben wir ein stabiles und lustiges Team. Wir arbeiten seit Jahren zusammen, und die Fluktuation war immer gering. Es geht uns gut, und deshalb glaube ich nicht, dass wir viel ändern werden. Natürlich habe ich noch einige Wünsche. Ich wünsche mir ein langes und luxuriöses Gerüst ohne Fingermuskeln. Besonders für große Boote. Die Anhängerrampe in Aquavitesse muss verbessert werden, und ich denke, wir können das Gebäude neben dem Hafenbüro besser nutzen. Damit sollten wir in der Lage sein, etwas zu tun, das Spaß macht".

Marco fährt gerne nach Bonaire. Seit Jahren mietet er dort zusammen mit Petra während ihres Urlaubs ein Haus. Nach seiner Pensionierung hofft er, öfter dort zu sein. "Wir fahren jetzt regelmäßig für einen Monat nach Bonaire, aber nach meiner Pensionierung hoffe ich, dass ich die Hälfte des Jahres dort sein werde. Aber das wird eine Weile dauern, haha. Mir geht es hier gut. Wenn ich weiterhin mein 'eigenes Ding' machen kann, werde ich niemals von hier weggehen und meinen Ruhestand hier in unserem Heimathafen feiern".     

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